Hilfe für HIV-infizierte Waisen und Familien in Eritrea

Der Kapuzinerpater P. Tesfamichael setzt sich im Süden Eritreas für HIV-infizierte Familien und Waisenkinder ein.

In einem Land wie Eritrea gibt es nicht viel Anlass zum Lachen. Das kleine Land am Zipfel Afrikas gilt als das Nordkorea Afrikas. Eine erdrückende Diktatur, zwanghafter Militärdienst, unterdrückte Meinungs- und Religionsfreiheit und eine fatale Arbeitslosigkeit veranlassen jährlich tausende Menschen aus dem Land zu flüchten. Zurück bleiben die Schwachen und Schutzlosen, Kranken und Einsamen.

Der Kapuzinerpater Tefamichael hat sich in Mendeferat den HIV-infizierte Familien und Waisenkinder angenommen und setzt all seine Energie in die Suche nach einer nachhaltigen Lösung. Jeden Monat geht er persönlich von Haus zu Haus und erkundigt sich um das Wohlergehen seiner Schützlinge. Mit der minimalen finanziellen Unterstützung, die er den Familien durch Spendengeldern von Missio geben kann, erlaubt ihnen das Lebenswichtige zu erstehen und ein menschenwürdigen Leben zu führen.

 

 

Er selbst berichtet wie folgt: „Naturalmente, queste familie con il sussidio che ricevono mensilmente cercano di coprire se non altro le spese ordinarie sebbene il tenore di vita in Eritrea richiede altro. Questi aiuti hanno potuto dare per le famiglie la possibilità di vivere dignitosamente. Infatti, questa iniziativa è molto interessante, perché preme la coscienza a compatirli ed anche incoraggiarli e nutrirli di una energia per la sopravvivenza, e così renderli piena di vita.”

Projektort: Mendefera – Eritrea
Verantwortlicher: P. Tesfalidet Tesfamichael / Kapuzinerorden
Spenden von Missio 2016: 10.000 Euro

Kategorien: Afrika, Eritrea.